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                                    12Bei einer Sepsis handelt es sich um die schwerste Verlaufsform einer Infektion. Unbehandelt kann sie lebensbedrohlich sein. Sie kann aus jeder Form von Infektion entstehen – sei es zum Beispiel eine entzündete Wunde, eine Lungenentzündung, einer Harnwegsinfektion oder eine Entzündung im Bauchraum. Was passiert bei einer Sepsis?Unser Immunsystem ist normalerweise in der Lage, eine Infektion dort, wo sie auftritt, in Schach zu halten. Schaffen es die Erreger aber, sich über das Lymph- und Blutgefäßsystem im Körper auszubreiten, fährt der Körper seine Immunabwehr so weit hoch, dass es zu einer überschießenden Reaktion kommt und die Abwehrzellen nicht nur die Krankheitserreger, sondern auch das eigene Gewebe und die Organe angreifen. In diesem Fall spricht man von einer Sepsis. Unbehandelt kann ein solcher Zustand zu einem septischen Schock und Multiorganversagen führen. Daher muss eine Sepsis umgehend ärztlich behandelt werden.Woran erkennt man eine Sepsis?Eine Sepsis kann sich mit unterschiedlichen Symptomen äußern, diese müssen allerdings nicht alle gleichzeitig auftreten. Begeben Sie sich umgehend in ärztliche Behandlung, wenn Sie eine Infektion haben und Sie mehr als eines der folgenden Symptome bei sich feststellen: • Fieber mit Schüttelfrost und starkem Frösteln• Herzrasen, schneller Puls• Blutdruckabfall, erniedrigter Blutdruck• Beschleunigte Atmung, Kurzatmigkeit • Durchfall, Übelkeit, Erbrechen• Verwirrtheit, Desorientiertheit, Benommenheit• Starke Schmerzen Vorsicht Blutvergiftung! Symptomeund Ursachen einer SepsisDie Sepsis – auch Blutvergiftung genannt – ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Eine Sepsis entsteht aber nicht, wie viele glauben, durch Krankheitserreger im Blut, sondern durch die Reaktion des Körpers auf diese Erreger.Hinweis: Bei Verdacht auf eine Sepsis sollten Sie sofort den Notruf 112 wählen. Wie kann man sich vor einer Sepsis schützen? Damit eine Sepsis gar nicht erst entsteht, beugen Sie Infektionskrankheiten vor. Das geht am besten mit Hygienemaßnahmen wie regelmäßigem Händewaschen oder mit Impfungen, zum Beispiel gegen Pneumokokken, Meningokokken oder die Grippe. Ist eine Infektion bereits im Gange, ist es wichtig, die Erkrankung entsprechend zu behandeln, um einer Sepsis vorzubeugen. Sprechen Sie also am besten mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.Sozialstationenim Landkreis Ostallgäuund Stadt KaufbeurenSozialstation Buchloe-Germaringen-Pforzen e.V.Am Alten Eisplatz 1, 86807 BuchloeTel. 0 82 41/41 60 · Fax 0 82 41/13 46info@sozialstation-buchloe.deKath.-Evang. Sozialstation Füssen gGmbHAm Ziegelstadel 12, 87629 FüssenTel. 0 83 62/9 17 10 · Fax 0 83 62/9 17 11 28info@sozialstation-fuessen.deKath.-Evang. Sozialstation Kaufbeuren gGmbHEspachstr. 16, 87600 KaufbeurenTel. 0 83 41/95 22 0 · Fax 0 83 41/95 22 30info@sozialstation-kaufbeuren.deKirchliche Sozialstation Marktoberdorf gGmbHGreitherrstr. 8, 87616 MarktoberdorfTel. 0 83 42/9 84 47 · Fax 0 83 42/9 84 43info@kirchliche-sozialstation-mod.de■	 Ambulante Kranken- und Altenpflege■	 Vollstationäre Pflege, Kurzzeitpflege und Tagespflege■ Ambulante Hospiz- und Palliativversorgung■	 Familienpflege■ Hauswirtschaftliche Versorgung■	 Entlastung pflegender Angehöriger durch■	 Verhinderungspflege■ Stundenweise Betreuung im Rahmen der Leistungen für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz■	 Beratung in allen pflegerischen undallgemein sozialen Fragen■ Beratungsgespräche nach § 37.3 SGB XI■ Individuelle Beratung zu Hause■	 Hauskrankenpflegekurse■	 Gesprächskreis für pflegende Angehörige■ Menü Service■ Betreutes Wohnen■ Alternative Wohnformen für Senioren■	 Pflegenotruf rund um die Uhr■	 Zertifizierte HausnotrufanbieterRufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!
                                
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